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Was magst Du an Berlin?
Ich komme aus München und habe bis vor ein paar Jahren dort gelebt, bin in der Peripherie aufgewachsen, habe dort studiert. Aber lange Jahre gärte auch der Plan, nach Berlin zu ziehen. Lange Jahre hielt mich ein Theaterprojekt in Freising fest und dann entscheidet man sich schwerer. 2012 schließlich hab ich dann den Sprung hierher gewagt. An Berlin mag ich die schiere Größe der Stadt, das Unprätentiöse und die Vielschichtigkeit der Geschichte. Es passt irgendwie.

Was magst Du an Deinem Job?
Einzelcoachings machen mir wahnsinnig Spaß. Wenn ich jemanden über eine längere Zeit begleiten darf, dann empfinde ich das als sehr intensiv und fruchtbar. Es ist ein Prozess, ein Weg, den man geht. Am besten finde ich die Möglichkeit, Auftritte eines Klienten zu filmen, zum Beispiel bei einer Rede und das dann mit ihm oder ihr gemeinsam zu analysieren und verschiedene Schichten des Auftritts ansprechen. Auch brilliante Redner brauchen Coachings, sonst bleiben sie zurück. Musiker hören schließlich auch nie auf zu üben. 

Hast Du ein Vorbild oder eine Lebensmaxime?
Das nicht so direkt. In meinem Leben gibt es gewissermaßen zwei Stränge, die mich immer begleiten: Das Verbale und das Nicht-Verbale. Das Sprechen und das, was hinter den Worten liegt. Die wichtigste Frage dabei: Was liegt hinter den Worten?