anke-nicolai

Welche Erinnerung verbindest Du mit Deinem Lieblingseis?
Anke: Keine spezielle. Für mich ist die Kombination von Eis, Keks und Schokolade einfach unschlagbar.

Was magst Du an Berlin?
Ich bin echte Berlinerin, sogar aus dem Osten. Für knapp ein Jahr war ich mal in Leipzig, bin dann aber der Liebe wegen zurückgekommen. Berlin ist bunt und vielfältig und lebhaft. Und ich bin hier sehr verwurzelt, habe meine Eltern hier, bin hier aufgewachsen. Das ist wirklich meine Heimat. Dabei machen die Kieze für mich Berlin aus, so wie der Kaskelkiez, in dem ich seit einigen Jahren wohne: Es ist wie eine kleine Insel in der Stadt, abgegrenzt von Bahngleisen und Straßen. Aber wir haben alles, Cafés, einen Bioladen - und natürlich einen Eisladen. Und wenn ich rausgehe, treffe ich immer jemanden zum Quatschen. Trotzdem: Wir haben ein Grundstück draußen in Brandenburg, wo wir oft die Wochenenden verbringen. Und das gibt uns einen schönen Kontrast zum dichten Leben in der Stadt.

Was wolltest du als Kind werden?
Schauspielerin - ich geb's zu. Und tatsächlich habe ich auch im Alter von 7 bis 16 Theater gespielt. Danach gab's irgendwie einen Bruch, eine Phase, wo mir das alles zu künstlich war und ich gar nicht mehr spielen konnte. Dann habe ich inszeniert, sogar im Studium noch. Aber dann kam die Arbeitswelt dazu - und ich hatte keine Zeit mehr. Aber ich trauere dem nicht nach. Ganz im Gegenteil, ich arbeite bei meinen Live-Audiodeskriptionen auch heute wieder viel im Theater und beschreibe für Sehbehinderte, was auf der Bühne passiert.