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Wer dürfte heute bei Dir anrufen und Dich um eine Zusammenarbeit bitten? Oder ein Projekt vorschlagen?

Mir fällt keine konkrete Marke oder Unternehmen ein, vielmehr ist mir wichtig, dass es jemand mit Visionen wäre; jemand, mit dem man wirklich Visionen denken und umsetzen kann. Am liebsten entwickle ich nämlich zusammen mit den Kunden etwas Stimmiges; das bedeutet für mich das Optimum. Ein fertiges Konzept zu verkaufen, finde ich nicht spannend. Ich will Kunden, die genau wie ich nicht einfach gut sein wollen, in dem was alle machen – sondern den Mut haben, wirklich etwas Anderes zu machen.

Wieviel Mut brauchen Kunden aus Deiner Sicht, damit etwas Gutes gelingen kann?

Mut schadet nicht, ganz im Gegenteil. Teilweise bringen die Kunden den wirklich auch mit. Leider gibt’s dann doch allzu schnell wieder Seitenblicke hin zu institutionellen Zwängen, modischen Trends und so weiter. Aber ich merke, dass vor allem kleinere Unternehmen ohne große Management-Struktur – also klassische inhabergeführte Unternehmen – schneller und effizienter sind in ihren Entscheidungen. Der Chef mag etwas, oder er mag es nicht – aber er kann entscheiden.

Was tust Du, um die Welt ein wenig besser zu machen?

Sagen wir es so: Ich versuche, möglichst umsichtige Projekte zu gestalten, mit deren Grundkonstruktion wir einen evolutionären Prozess anschieben können und beständige Werte schaffen.