Heike Wilhelm_03

Wir bei raumHOCH haben ja das Ammann-Prinzip für uns entdeckt und auch dieses Interview wird auf einem Teppich aus Ammann-Kacheln zu lesen sein. Inwieweit leisten Pattern-Systeme oder auch ganz einfach Muster aus Deiner Sicht für die Markenbildung gute Dienste?

Richtig gute Markenauftritte sind wie ein Pattern, denn sie bestehen aus mehr Bausteinen als einem Logo, einer Schrift, einem Bild. Die Kunst liegt darin, etwas so zu entwickeln, dass es flexibel und wieder erkennbar zugleich ist. Besonders spannend wird es, wenn wir wie jetzt im Bereich Hotellerie ein Markenbild im Interior-Bereich umsetzen dürfen, denn da geht es darum, etwas markentypisches zu gestalten, ohne völlig plakativ die ganze Zeit ein Logo zu wiederholen. Dafür muss der Markenauftritt wie ein solches Pattern-System funktionieren.

 

Was macht für Dich gute Kommunikation im Raum aus?

Wenn man das, wofür eine Marke steht, mit allen Sinnen erleben kann – irgendwann auch über den Duft. Dabei finde ich es wichtig, dass die Auftritte über Jahre Kontinuität haben und eine Marke nicht heute so wirkt und morgen so. Gute Kommunikation im Raum spielt mit Basiselementen, die der Kunde in unterschiedlicher Form immer wieder erlebt. Daran glaube ich fest. Starke Marken müssen sich dieser Herausforderung stellen, vielfältig kommunizieren, sich immer wieder neu inszenieren und trotzdem eindeutig erkennbar bleiben.