Helmut_Ness_Interview

Welches Buch würdest Du niemals hergeben?
„DESIGN oder nicht SEIN“ von David Carlson. Und „Starting with why“ von Simon Sinek. Und natürlich die Bücher, die wir mit Fuenfwerken selbst gestaltet haben.

Das sind ja zwei Arme voller Bücher. Dann gibt es sicher auch ein Bildungserlebnis, das Dir besonders in Erinnerung geblieben ist...
Das kann ich so konkret gar nicht sagen. Was das Lernen betrifft, beeindruckt mich zur Zeit vor allem die Art und Weise, sich wie meine Kinder gerade Wissen aneignen dürfen. Alle drei sind auf einer Montessori-Schule und bekommen dort den Raum, sich mit bestimmten Themen auf ihre eigene Art auseinander zu setzen und sich in bestimmtes hinein zu vertiefen. So hätte ich selbst auch gern gelernt. Wenn ich in meine eigene Bildungsbiografie schaue, dann gibt es das nicht. Beeindruckt hat mich allerdings wirklich die Zeit meines Diploms, als ich mit meinen beiden Diplompartnern erleben durfte, was Teamarbeit heisst: Man bringt seine Stärken zusammen und daraus wird dann etwas Gutes. Ich war nie ein Autorendesigner, selbst die Schrift „Vialog“ habe ich zusammen mit meinem Professor entwickelt – und ich habe diese Zusammenarbeit immer als sehr wertvoll empfunden. Mir war das Einzelkämpfertum, wie es früher gelehrt und kultiviert wurde, immer schon zuwider.

Was tust Du an einem überraschend freien Tag?
Oh, das kommt darauf an, ob ich den allein verbringe oder mit meiner Familie. Wenn die Familie dabei wäre, dann würde ich gemeinsam mit den Kindern viele viele Sachen aus Lego bauen. Alleine würde ich Kaffee trinken, Sport machen, Spazieren gehen und viel lesen oder Hörbücher hören.