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Was wolltest Du als Kind werden? Und warum liegt der Plan auf Eis?
Schauspielerin. Aber dann hab ich festgestellt, dass ich mir die zweite Reihe viel lieber ist als die erste, da fühl ich mich wohler.

Was machst Du, wenn Du mal in Rente bist?
Das weiß ich genau! Ich sitze auf dem Land und pflanze an einem Hügel Wein an. Tatsächlich haben wir seit einigen Jahren ein Grundstück mit Häuschen im Brandenburgischen, auf einem terrassierten Hügel. Ja, dort würde ich gerne Wein anbauen ...

An welches Bildungserlebnis erinnerst Du Dich?
Ganz klar, die erste Wohnung von Kathrin – Langzeitweggefährtin und erste Anlaufstelle, eigentlich bei allem. Ich war komplett beeindruckt, wie man mit Anfang 20 schon so inspirierend Wohnungen umbauen, gestalten und einrichten kann. Das war der perfekte Ort für neue Gedanken.

Welches Buch würdest Du nie weggeben?
Patrick Leigh Fermors „Zeit der Gaben“. Der Autor schildert, wie er als 18-Jähriger von Holland nach Konstantinopel wanderte. Im Jahr der Machtergreifung Hitlers beschreibt er Deutschland und das alte Europa. Ich mag es, wie er die Architektur und die Menschen beobachtet hat und das auch wiedergibt.