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Wie sähe der perfekte Messestand für The Dark Horse aus?
Patrick: Wenn wir uns zeigen, dann bringen wir eigentlich immer einen Arbeitsraum mit. Denn uns geht es immer darum zu erklären, wie wir arbeiten und wie Arbeit funktionieren kann. Perfekt wäre also, wenn man es messetauglich schaffen würde, unsere Art zu arbeiten auszustellen.

Und für welches Projekt wären The Dark Horse und raumHOCH ein echtes Dreamteam?
Patrick: Ich glaube, wenn es darum geht, die Arbeitswelt eines Unternehmens hin zur digitalen Realität zu wandeln. Denn das Problem ist doch: Alle präsentieren heute digital – aber die Arbeit dahinter hat mit Digitalität gar nichts zu tun.

Habt Ihr ein Vorbild oder eine Lebensmaxime? 
Lisa: Ich kann das nicht auf einen Slogan herunterbrechen, sondern ich glaube einfach, man kann im Leben vieles mitgestalten, wenn man es nur versucht. Diese Erkenntnis wappnet mich gegen vieles.

Patrick: Ich hab so etwas ganz bewusst nicht, weil ich dem Braten sozusagen nicht traue. Es gibt sicher Bands, Künstler oder auch Architekten, die mich inspirieren. Nehmen wir als Beispiel Le Corbusier. Der Preis für seine tolle Arbeit waren Mitarbeiter, die über Jahre nebenher Taxi fahren mussten, weil sie bei Corbusier nichts verdient haben. Da stellt sich die Frage, ob der Zweck hier die Mittel heiligt. Ich orientiere mich ehrlich gesagt lieber an Menschen in meinem Umfeld, deren Arbeit oder Engagement ich bewundere und die mich mitreißen. Das motiviert mich, mit meiner Arbeit andere ebenso zu inspirieren.

Lisa: Das ist ja eben auch das Tolle an The Dark Horse – wir sind so viele spannende Leute, das spornt an und motiviert. Ich denke dann oft: Also wenn der oder die dieses oder jenes geschafft hat, dann kann ich mein Projekt auch schaffen.

Patrick: Das bringt mich zu dem Namen, den wir für unser Projekt ursprünglich angedacht hatten. Wir wollten uns „Why not?“ nennen, einfach weil wir uns vor der Gründung 2009 immer die Frage gestellt haben: Wieso eigentlich nicht? Was kann denn im schlimmsten Falle passieren? Allerdings gab's schon eine Agentur in England, die sich so nennt.