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Und wie lautete die Antwort auf die Frage, was denn im schlimmsten Falle passieren würde?
Patrick: Wir waren alle jung, gerade mit dem Studium fertig und hatten keine großen finanziellen Verpflichtungen. Die Antwort lautete also: Im schlimmsten Falle stehen wir in einem Jahr ohne eigenes Unternehmen da – und würden uns auf die Art Jobs bewerben, auf die wir uns jetzt auch bewerben würden. 

Was macht Ihr an einem überraschend freien Tag?
Patrick: Möglichst wenig. Netflix gucken und ZEIT-Rätsel lösen.

Lisa: Im Winter schlaf' ich ganz viel. Im Sommer bin ich gerne mit dem Fahrrad unterwegs.

Patrick: Man muss auch sehen, dass so ein Tag auch echt kurz ist, vor allem im Winter. Man muss wirklich zeitig aufstehen, wenn da was passieren soll.

Lisa: Ich wär dann gerne mal so lange faul, wie Romanautoren es beschreiben, die warten, bis sie die Muse küsst. Also solange faul sein, bis es einfach nicht mehr anders geht, als etwas Kreatives zu schaffen.

Was tut Ihr, damit die Welt ein bisschen besser wird? 
Patrick: Ich möchte, dass es den Menschen gut geht, die mit mir oder für mich arbeiten. Sowohl finanziell als auch hinsichtlich der emotionalen Wertschätzung, die man ihnen entgegenbringt. Die Leute sind dann oft ganz verdutzt, wenn ich bei einem Angebot nicht feilsche. Zwar liegt der Fokus immer auf dem Ergebnis – aber alle sollen wirklich auch Lust darauf haben, dass dieses Ergebnis ein gutes wird.

Lisa: Mir ist ein Teil dessen wichtig, was wir hier bei The Dark Horse im Alltag tun: Dieses stetige Hineinfühlen in die Dinge, in Menschen, in Beziehungen. Das finde ich wahnsinnig wichtig und würde das gern weitertragen – denn schlussendlich ist das ein einfach ein Skill, den man trainieren kann, auch im privaten Umfeld.