Lukas Hartmann_03

Welche Träume hast Du? Was willst Du schaffen?

Ich würde gern einen neuen Homecomputer entwerfen, der eine kleine, ganz einfache Programmierumgebung mitbringt. So könnte man Computer wieder „neutral“ nutzen und müsste sich nicht so vieles von den Softwareherstellern vorschreiben lassen. Aktuell kann man an den kommerziellen Betriebssystemen und der Software kaum etwas beeinflussen; am iPad zum Beispiel geht gar nichts. Deshalb begrüße ich neben Linux auch die Open-Hardware-Bewegung und die Kultur um Entwicklerboards wie BeagleBoard oder Raspberry Pi – auch wenn diese immer noch nicht komplett offen bzw. dokumentiert sind. Aber die billigen kleinen Rechner im Selbstbauprinzip sind ein Schritt in Richtung Selbstbestimmung. Ich möchte, dass Computer und ihre Software vollständig dokumentiert und von jedem veränderbar sind.

 

Wie müsste die perfekte Kommunikation im Raum für dein neues Tool Spacedeck aussehen?

Ich fänd's cool, wenn man eine 3D-Version davon bauen könnte, einfach um die Idee des Space darzustellen – vorausgesetzt, ich hätte das Budget (lacht). Ein Messestand sollte auf den ersten Blick klar machen: Wir sind der virtuelle Raum für alle Fragmente, die zu Deinem Projekt gehören. Die Wände könnten Displays sein, eine Kombination aus Realem und Digitalem.

 

Du und raumHOCH – ganz klar ein Dreamteam. Welche Aufgabe würdest Du mit uns gern rocken?

Am meisten hat mich ehrlich gesagt immer die Architekturabteilung beeindruckt: wie präzise ihr die Dinge abwickelt – inklusive der Logistikplanung. Ich fände es aber spannend, die Technologie noch stärker in die Objekte zu integrieren. Zum Beispiel nicht nur Displays in Möbel einzubauen, sondern die Objekte digital zu steuern. Aber dazu brauchen wir natürlich Kunden mit Mut.